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EU schlägt Gaspreisobergrenze vor

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Die Mover auf dem heutigen Markt

Die wichtigsten Datenveröffentlichungen heute werden die November Flash PMIs aus der Eurozone, Großbritannien und den USA sein. Wir erwarten, dass die Zahlen bereits im vierten Quartal einen weiteren Beweis für die Schrumpfung des BIP in der Eurozone liefern werden, da wir immer noch davon ausgehen, dass die US-Wirtschaft ihr moderates Wachstum fortsetzt.

In den USA werden im Oktober Bestellungen für Gebrauchsgüter und neue Eigenheime sowie die neuesten MBA-Hypothekenzahlen veröffentlicht. Während es der Wirtschaft insgesamt noch gut geht, zeigt insbesondere der Wohnungsmarkt bereits deutliche Schwächeanzeichen.

Schließlich wird das FOMC-Protokoll heute Abend veröffentlicht, und die Märkte werden natürlich wachsam sein, wenn es Hinweise auf künftige Zinserhöhungsaussichten gibt.

Der Überblick in 60 Sekunden

Trotz eines anhaltenden Inflationsproblems dürfte die Weltwirtschaft im nächsten Jahr eine Rezession vermeiden. Dies ist das Gesamtbild der neuen OECD-Wirtschaftsaussichten. Die Eurozone und die Vereinigten Staaten werden sich im nächsten Jahr auf 0,5 % Wachstum verlangsamen. Zumindest für die Eurozone sieht dies nach einem guten Szenario aus, wobei die Inflation im Ausblick auf einem sehr hohen Niveau bleiben wird.

Verbraucher: Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone stieg im November den zweiten Monat in Folge, da fiskalische Maßnahmen in Verbindung mit niedrigeren Erdgas- und Strompreisen den Abwärtstrend offenbar gebrochen hatten. Trotz der Erholung bleibt das Vertrauen auf einem stark rezessiven Niveau und deutet nach wie vor auf einen deutlichen Rückgang des privaten Konsums im vierten Quartal hin.

Gaspreisobergrenze: Nach monatelangem Streit und mühsamen Verhandlungen hat die Kommission eine Obergrenze von 275 Euro pro Megawattstunde vorgeschlagen, die weit über dem derzeitigen Niveau von rund 120 Euro liegt, aber unter den Höchstständen, die der Kontinent in diesem Sommer erlitten hat. Der Vorschlag muss noch von den nationalen Regierungen genehmigt werden und wird von den Energieministern auf ihrer Dringlichkeitssitzung am Donnerstag in Brüssel diskutiert, siehe euronews.

Rekordpreissteigerung: Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) erhöhte den Leitzins über Nacht um 75 Basispunkte auf 4,25 %, was unseren Erwartungen entspricht. Die Märkte waren vor dem Treffen zwischen 50 und 75 Basispunkten gespalten, aber die RBNZ hatte eine Erhöhung um sogar 100 Basispunkte diskutiert, was in Kombination mit der insgesamt restriktiven Kommunikation den NZD-FX stützte. Zu Beginn des Herbstes sah die RBNZ bereits dem Ende ihres Haussezyklus entgegen, aber die scharfe positive Überraschung bei der Kerninflation im dritten Quartal, kombiniert mit dem jüngsten Anstieg der Inflationserwartungen, zwang sie dazu, die Anstiegsrate im Vergleich dazu zu beschleunigen die vorherigen 50 Basispunkte. Wir haben ähnliche Risiken einer weiteren Verschärfung des Drucks auch anderswo hervorgehoben, insbesondere in den Vereinigten Staaten. Obwohl die RBNZ für 2023 ebenfalls eine Rezession (BIP -1 %) prognostiziert, preisen die Märkte den Endzins derzeit mit 5,5 % ein.

Anteile: Die Aktien stiegen gestern, da die defensiven Werte den fünften Tag in Folge die zyklischen Werte übertrafen. Der VIX fiel auch zum fünften Mal in Folge, ebenso wie Value das Wachstum zum fünften Mal in Folge übertraf. Die Renditen sinken und somit setzt sich die negative Korrelation zwischen Renditen und Aktien fort. In den USA Dow +1,2 %, S&P 500 +1,4 %, Nasdaq +1,4 % und Russell 2000 +1,2 %. Asiatische Aktien stiegen heute Morgen, wobei Neuseeland sich dem Trend widersetzte, nachdem die RBNZ die Renditen über Nacht um 75 Basispunkte angehoben hatte. Die europäischen Futures sind höher, während die US-Futures heute Morgen gemischt sind.

FI: Die globalen Anleiherenditen fallen weiter und die Kurven drehen sich weiter um, da sich der Markt auf weitere Zinserhöhungen und ein erhöhtes Rezessionsrisiko einstellt. 10-jährige Treasuries fielen um 6 Basispunkte und die Steigung der 2- bis 10-jährigen US-Kurve beträgt -75 Basispunkte, ein Niveau, das seit 1981 nicht mehr erreicht wurde.

Auswirkungen : Der USD verlor einige seiner jüngsten Kursgewinne und EUR/USD erholte sich wieder auf das Niveau von 1,03. Die NOK hatte gestern eine starke Sitzung, wobei EUR/NOK nun wieder am unteren Ende der jüngsten Spanne angelangt ist, während sich EUR/SEK vor der Sitzung der Riksbank am Donnerstag knapp südlich der 11-Marke stabilisierte. Nach dem jüngsten Rückgang des EUR/GBP stabilisierte sich das Cross gestern knapp nördlich von 0,8650.

Anerkennung: Die Kreditindizes verbesserten sich gestern und wir sahen anständige Aktivität auf den Primär- und Sekundärmärkten. iTraxx Main verschärfte sich um 3,2 BP auf 92,4 BP und iTraxx Xover verschärfte sich um 15,8 BP auf 461,2 BP. Letzteres ist das engste Schlussniveau, das wir seit über 5 Monaten gesehen haben.

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