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Sunset Market Kommentar - Forex Action

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Märkte

Die Märkte begannen die Woche mit eine chinesische Inspiration, sicherlich bescheiden, ohne Risiko. Die Reaktion der Behörden auf eine neue Welle von Covid-Infektionen hat Fragen nach einer Lockerung der Null-Covid-Politik des Landes aufgeworfen. Auch der Stimmungsumschwung auf den chinesischen Märkten hat sich geändert zeigt, dass die guten Nachrichten, die zusammen mit dem Rückgang der Zinssätze den jüngsten Anstieg des Risikos unterstützt haben, fragil bleiben und sich über Nacht ändern können. Wird sich die chinesische Produktion/Nachfrage wie erhofft erholen? Wird ein milderer europäischer Winter eine schwere wirtschaftliche Rezession verhindern? Wird das globale Wachstum trotz der Verschärfung der globalen monetären Bedingungen die erhoffte sanfte Landung erreichen? Die Antworten auf diese und andere Fragen bleiben höchst ungewiss und können sich augenblicklich ändern. Wie dem auch sei, riskante Anlagen sehen das Glas heute eher halb leer als halb voll. Chinesische Aktienindizes verloren bis zu 1,87 % (Hang Seng) mit moderaten Dominoeffekten in der EWU (EuroStoxx -0,3 %) und den US-Märkten (gemischt bis leicht rückläufig, Nasdaq -0,4 %). Die Unsicherheit über die globale Nachfrage belastet auch zyklische Rohstoffe wie Kupfer (-1,0 %+) oder Öl wobei Brent weiter auf 84 $ pro Barrel gesunken ist).

Die „risikolose“ Neupositionierung wirft zumindest ein wenig Licht auf das Schicksal des Dollars. Die jüngste Korrektur ist ziemlich weit gegangen. Die Fed könnte das Tempo der Zinserhöhungen im Dezember verlangsamen, bleibt aber ein Vorreiter in der antiinflationären Kampagne. Nach schüchternen Anzeichen einer Bodenbildung in der vergangenen Woche hat die DXY sprang von einem offenen Unterstand von 107 auf derzeit nahe 107,75. Dass der EUR/USD letzte Woche nicht über dem Bereich von 1,0350/68 schließen konnte, bedeutete, dass USD-Shorts gegenüber dem Euro das Handtuch warfen. Bei 1,024 ist das Paar erneut den Schwerkraftkräften zum Opfer gefallen und läuft Gefahr, unter eine seit Anfang des Monats bestehende Aufwärtstrendlinie zu fallen. Kein sicherer Hafen zieht den Yen an, und der USD/JPY kehrt entschlossen nördlich von 140 (Währung 141,5) zurück. In dieser Hinsicht schneidet der Schweizer Franken besser ab, wobei der EUR/CHF in den Bereich von 0,981 zurückkehrt. Das Pfund hält sich recht gut. Der EUR/GBP fiel unter die geringfügige Unterstützung nahe 0,869 und wird derzeit bei 0,8675 gehandelt, aber das seit Anfang Oktober bestehende kurzfristige Konsolidierungsmuster bleibt fest.

Die Zinsmärkte zeigten zunächst aber keine klare Richtung Die Renditen verlagerten sich schließlich mit dem Buy-in von US-Händlern nach Süden. US- und deutsche Zinsen verloren 3/5 Basispunkte. Europäische Swaps bringen 5 (2 J.)/8 (30 J.) Basispunkte. EZB-Diskussion inklusive ein MNI-Interview mit ECB Lane, das streicheln in einem ausgewogenen Ton. Er räumte ein, dass es noch zusätzliche Auswirkungen von höheren Energiepreisen auf die Einzelhandelspreise geben könnte. Eine günstige Fiskalpolitik wirkt sich auch auf die Inflation aus, und die Löhne steigen über den Normalwert hinaus. In Bezug auf das Tempo weiterer Zinserhöhungen sagte Lane jedoch, dass, obwohl weitere Maßnahmen erforderlich sind, die Argumente für eine nächste Erhöhung um 75 Basispunkte nach der Straffung weniger stark geworden sind, als dies die Zentralbank bereits Anfang dieses Jahres getan hat. Es gab keinen klaren Hinweis auf die Spitzenzyklusrate.

Zeitungsüberschriften

Die schwedischen Immobilienpreise fielen im Oktober um 3 % im Monatsvergleich, Der schwedische Valueguard Housing Index wurde heute veröffentlicht. Der Rückgang erhöht den Peak-to-Trough-Rückgang auf 14 % und bringt ihn bereits näher an die von der Riksbank erwarteten 18 % heran. Einer der heißesten Immobilienmärkte Europas befindet sich jetzt in der schlimmsten Krise seit den 1990er Jahren, inmitten einer rasant steigenden Inflation und gigantischer Zinserhöhungen durch die Riksbank, um ihr entgegenzuwirken. Auf ihrer Septembersitzung erhöhte die Zentralbank den Leitzins um 100 Basispunkte auf 1,75 %. Es wird erwartet, dass er später in dieser Woche eine weitere Bewegung um 75 Basispunkte liefert. Der schwedische Wohnungsmarkt und verschuldete Haushalte bereiten den Aufsichtsbehörden und der Riksbank seit langem Sorgen. Das Problem wird immer akuter, da sinkende Hauspreise in Verbindung mit steigenden – und oft schwankenden – Hypothekenzinsen die Bilanzen und Ausgaben der Verbraucher beeinträchtigen. Dies könnte die Riksbank veranlassen, nach Donnerstag in einen niedrigeren Straffungsgang zu schalten. Der EUR/SEK testete heute die Zahl der großen 11, wird aber derzeit knapp unterhalb dieses Niveaus gehandelt.

Der stellvertretende Gouverneur der Tschechischen Nationalbank, Mora, sagte, die Inflation könnte etwas weiter anziehen, nachdem sie im Jahresvergleich stark auf 15,1 % gefallen war – dank öffentlicher Energiesubventionen. Er erwartet, dass das Preiswachstum im nächsten Jahr seinen Höhepunkt erreichen und sich deutlich verlangsamen wird. Mora fügte hinzu, dass er die Zinsen bei der letzten Sitzung um 75 Basispunkte anheben wollte, um die Inflation so schnell wie möglich wieder auf 2 % zu bringen, selbst wenn es zu einer Rezession kommt. Aber er fand keine Mehrheit. Der Vizegouverneur der CNB erwartet bei seinen letzten beiden Sitzungen im Dezember und Februar keine Zinserhöhungen. Der EUR/CZK wertet heute leicht von einem Intraday-Hoch um 24:40 Uhr auf derzeit 24:34 Uhr ab.

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