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Die BoE ist bereit für eine weitere Zinserhöhung, aber die Meinungsverschiedenheiten könnten sich ausweiten

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Die Bank of England wird während der Post-FOMC-Sitzung am Donnerstag um 10:00 Uhr GMT in einer relativ geschäftigen Woche mit Zentralbanksitzungen und Datenveröffentlichungen im Rampenlicht stehen. Die Anleger erwarten eine Zinssenkung um einen halben Punkt, obwohl die ungeordneten Wirtschaftsaussichten Großbritanniens zu größeren Meinungsverschiedenheiten im Zinsfestsetzungsausschuss führen und weitere Volatilität für das Pfund schaffen könnten.

Was kommt als nächstes nach einer dreifachen Zinserhöhung?

Die Bank of England (BoE) führte im November eine dreifache Zinserhöhung durch, ihre größte seit 1989 und die achte in Folge, als die Inflation auf zweistellige Werte stieg und ihr Ziel von 2,0 % mehr als verfünffachte. Das Verbraucherpreiswachstum hat sich im November zwar leicht verlangsamt, bleibt aber problematisch. Nach den Projektionen der Zentralbank könnte die Inflation in zwei Jahren leicht über ihrem Ziel liegen, wenn sich die Zinsen bei 3,0 % einpendeln. Auch wenn die Auswirkungen vergangener Zinserhöhungen noch nicht zu spüren sind, wird die Straffungsphase also weitergehen.

Die nächste Frage, die sich stellt, ist, wie schnell und wie weit die Straffung der Politik in einem unsicheren wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld gehen wird. Globale Anzeichen für einen Anstieg der Inflation, nachlassendes Beschäftigungswachstum und Sorgen über eine drohende Rezession veranlassten die Fed und andere wichtige Zentralbanken, das Tempo der Zinserhöhungen in diesem Monat zu verlangsamen und gleichzeitig ihrem Ziel der Preisstabilität treu zu bleiben. Obwohl die Mitteilung der BoE relativ weniger klar war, räumten die politischen Entscheidungsträger im November ein, dass erhebliche Fortschritte bei der Reduzierung der Stimuli erzielt worden seien, was einen möglichen Schwenk hin zu niedrigeren Zinserhöhungen signalisierte. Sie spielten auch einen Zinshöchststand von 5,25 % im nächsten Jahr herunter und sagten, die Märkte seien den Plänen der Zentralbank voraus.

Die Debatte über die Zinsrichtung könnte sich vertiefen

Anleger preisen derzeit eine 72-prozentige Chance für eine sanftere Zinserhöhung um 50 Basispunkte auf 3,5 % am Donnerstag ein, wobei die verbleibenden 28 % für eine zweite Zinserhöhung um 75 Basispunkte vorgesehen sind. Die endgültige Entscheidung ist jedoch möglicherweise nicht einfach, da die Anleger im Zinsfestsetzungsausschuss auf einen Drei- oder sogar Vier-Wege-Split spekulieren. Einerseits ist eine zweite Zinserhöhung um 75 Basispunkte nicht auszuschließen, da steigende Löhne das Risiko einer neuen Inflationswelle erhöhen. Der Dezember könnte sich inmitten der Lebenshaltungskostenkrise als der schlimmste Streikmonat für höhere Auszahlungen seit mehr als einem Jahrzehnt erweisen. Auch Energiesubventionen, die bis zum ersten Quartal 2023 laufen, könnten den Konsum stützen und einen Preisverfall verzögern.

Auf der anderen Seite könnten einige Tauben für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte oder überhaupt keine Änderung stimmen, da sie befürchten, dass vergangene Zinserhöhungen im nächsten Jahr nach hinten losgehen und möglicherweise wirtschaftliche Schocks in der fragilen britischen Wirtschaft verursachen werden. In seiner Herbsterklärung gab der neue Kanzler zu, dass sich die Wirtschaft bereits in einer Rezession befinde, wobei eine Bestätigung Anfang nächsten Jahres erwartet wird, wenn die BIP-Daten für Oktober-Dezember veröffentlicht werden. Beachten Sie, dass das durchschnittliche BIP in den drei Monaten bis Oktober einen leichten Rückgang von 0,3 % aufwies. Die vorläufigen PMI-Zahlen vom Freitag für Dezember könnten weitere Hinweise auf das letzte Quartal 2022 liefern, wobei Schätzungen auf eine leichte Verschlechterung nach der sanften Rallye im November hindeuten.

GBP/USD

In Bezug auf die Auswirkungen auf das Pfund wird es nach der Kursankündigung keine neuen Prognosen oder Pressekonferenzen geben. Daher könnte die Grundsatzerklärung für die Navigation in der Währung in der Post-FOMC-Sitzung von entscheidender Bedeutung sein. Sollte der Vorstand eine mögliche Rezession als Teil seiner Preisstabilitätsmission in Betracht ziehen und die Tür für weitere aggressive Zinserhöhungen im Jahr 2023 offen lassen, könnte das Pfund/Dollar-Verhältnis auf das Hoch vom 1. Mai, 2665, steigen. Beachten Sie, dass das Paar derzeit den wichtigen gleitenden 50-Wochen-Durchschnitt (SMA) bei 1,2370 testet, der vor einem Jahr ein wichtiges rückläufiges Pivot-Territorium war. Die FOMC-Zinsentscheidung könnte auch entscheidend dafür sein, ob dies ein Wendepunkt für das Paar ist.

Alternativ könnten eine restriktive Fed und eine vorsichtige Zinserhöhung durch die BoE ein giftiger Cocktail für das Pfund/den Dollar sein. In diesem Fall wird der Bindungsbereich von 1,2285 vor den 20- und 200-Tages-SMAs bei 1,2100 genau beobachtet. Noch niedriger könnte sich das Paar um 1,1940 stabilisieren.

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