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Die Märkte rutschen aufgrund der restriktiven Äußerungen der Fed ab

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Es ist ein neues Jahr, aber die gleiche alte Geschichte mit Märkten, die empfindlich auf Fed-Zinserhöhungswetten und aggressives Geschwätz von politischen Entscheidungsträgern reagieren.

Asiatische Aktien fielen im frühen Handel, als Anleger über Nacht die Kommentare von zwei Beamten der Federal Reserve abwogen. Ein Gefühl der Vorsicht vor dem wichtigen US-Inflationsbericht vom Donnerstag dämpfte die allgemeine Stimmung und ermutigte die Anleger, vorsichtiger mit riskanteren Anlagen umzugehen.

Die europäischen Futures deuten heute Morgen angesichts der schwachen Risikostimmung auf eine niedrigere Eröffnung hin. An den Devisenmärkten hat sich der Dollar kaum verändert, bleibt aber trotz der jüngsten Kommentare von Raphael Bostic und Mary Daly unter dem Druck der Markterwartungen einer weniger restriktiven Fed. Gold glänzt weiterhin und erreicht ein Niveau, das seit Mai 2022 nicht mehr über 1880 $ gesehen wurde, während Öl ein erbittertes Schlachtfeld für Bullen und Bären gleichermaßen bleibt.

Darüber hinaus sollte die Weltbank heute ihren Bericht über die globalen Wirtschaftsaussichten vorlegen. Die internationale Finanzinstitution hat zuvor Bedenken hinsichtlich der globalen Wirtschaftsaussichten geäußert und vor einem Rezessionsrisiko im Jahr 2023 gewarnt. Wenn Prognosen auf eine weltweite Konjunkturabschwächung hindeuten, könnte eine weitere Welle der Risikoaversion durch die Märkte fegen, während die Anleger sich in Sicherheit bringen.

Weitere Schmerzen für den Dollar?

In den letzten Wochen war es die gleiche alte Geschichte für den müden Dollar.

Erwartungen in Bezug auf eine weniger restriktive Fed und gedämpfte Treasury-Renditen schnitten dem Greenback die Flügel ab. Die Dinge sehen hart für den Dollar aus, der seit Anfang 2023 gegenüber fast jeder G10-Währung abgewertet hat. Die Bären bleiben trotz der jüngsten restriktiven Kommentare von Fed-Vertretern über Nacht mit einem weiteren Rückgang in den Karten, wenn sich die US-Inflation am Donnerstag wieder abkühlt.

Laut Bloomberg wird erwartet, dass die jährliche Schlagzeileninflation für Dezember auf 6,5 % von den vorherigen Zahlen von 7,1 % sinken wird. Sollten sich die Erwartungen bewahrheiten, wäre dies der sechste monatliche Rückgang in Folge und der niedrigste seit Oktober 2021. Weitere Anzeichen einer niedrigeren Inflation könnten die Gespräche rund um die Federal Reserve zugunsten einer niedrigeren Inflationsrate Anfang nächsten Monats anheizen. Alternativ könnte ein CPI-Bericht, der heißer als erwartet ausgefallen ist, aggressive Wetten auf Zinserhöhungen neu entfachen, da sich die Anleger fragen, wie schnell die Inflation fallen wird. Eine solche Entwicklung könnte zu einer Erholung des Dollars führen.

Vor den wichtigsten US-Inflationsdaten später in der Woche werden alle Augen auf den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell gerichtet sein, wenn er später heute auf einem internationalen Symposium in der Riksbank in Stockholm spricht. Wenn der Fed-Vorsitzende Leitlinien für Zinserhöhungen vorlegt, könnte dies den Dollar beeinflussen.

Wenn man sich die technischen Daten ansieht, könnte der DXY mit mehr Schmerzen rechnen, wenn das technische Muster des Todeskreuzes eintritt. Da der einfache gleitende 50-Tage-Durchschnitt (SMA) den 200-Tage-SMA unterschreitet, signalisiert dies eine bedeutende Umkehrung des Abwärtstrends. Eine anhaltende Schwäche unter 103,00 könnte einen Rückgang in Richtung 101,30 begünstigen.

Währungs-Spotlight – GBPUSD

GBPUSD war in letzter Zeit unruhig, wobei die Preise in einer Spanne von 200 Pips mit Unterstützung bei 1,1900 und Widerstand bei 1,2100 gehandelt wurden. Allerdings hat der jüngste Ausbruch die Machtskalen zugunsten der Bullen verschoben, mit noch mehr Aufwärtspotenzial in den Charts. Der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, wird heute Morgen im Rampenlicht stehen, wenn er auf der Veranstaltung in der Riksbank spricht. Dies könnte sich je nach seinen Bemerkungen in Volatilität für das Pfund niederschlagen. Nichtsdestotrotz behalten die Pfund-Bullen eine gewisse Kontrolle über 1,2100, wobei die nächsten Schlüsselniveaus von Interesse bei 1,2230 und 1,2300 zu finden sind.

Rohstoffe im Rampenlicht – Gold

Gold startete stark in das Jahr 2023 und legte seit Beginn des neuen Jahres um 2,7 % zu.

Das Edelmetall gewinnt aufgrund eines schwächeren Dollars, sinkender US-Treasury-Renditen und steigender Erwartungen an eine weniger restriktive Federal Reserve weiter an Stärke. Angesichts der Tatsache, dass der gemischte Beschäftigungsbericht vom letzten Freitag Spekulationen über eine Verlangsamung der Zinserhöhung der Fed angeheizt hat, könnte eine weitere Zinserhöhung in Sicht sein. In der Zwischenzeit dürften die Aussichten für Gold durch den bevorstehenden US-Inflationsbericht beeinflusst werden. Eine weitere Abkühlung der Preise im Dezember und niedrigere Anleiherenditen wären eine willkommene Entwicklung für Nullzinsgold. Betrachtet man das technische Diagramm, so bleiben die Bullen in einer starken Position, wobei das nächste wichtige Interesse bei 1900 $ liegt.

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